Es
war einmal ...

Es ist im Jahre 1953 daß Catherine
Iltis, besser gekannt als "Tante Cath" und ihren Ehemann Thiébaut
Iltis den Bauernhof Salzbach gekauft haben. Zu dieser Zeit war es nur ein
kleines Gebäude ; man konnte ins gesamten nur zwei Tische im größten
Raum hinstellen. Aber es gab schon einen Viehstall und einen kleinen Schweinestall...
Am Frühling, so bald sich das Wetter verbessert hat, sah man Catherine
und Thiébaut hoch in den Bergen Richtung Salzbach gegen, sie verbrachten
den ganzen Sommer dort. Aber jemanden mußte regelmässig runter
ins Dorf gehen, das waren 11km zu Fuß (ca. 3 Stunden)... Meistens war
es die Tante Cath die diesen Weg machte, entweder zu Fuß oder mit dem
Pferd, denn es gab immer was zu kaufen und in der gleiche Zeit konnte sie
Münsterkäse und Butter im Dorf verkaufen.
In den sechziger Jarhen wurde das Gebäude zum ersten Mal vergrößert, der Hauptraum wurde in einem Eßsaal umgewandelt wo bis zu vierzig Leute sich setzen konnten und so gab es den Bauerngasthof Salzbach. Später übernahm Jean-Martin Spenlé, einen Neffe, der Salzbach aber die Tante Cath blieb der Chef in der Küche. Von Jahr zu Jahr, wurde alles modernisiert : zuerst nutzte man Petroleumlampen um den Saal zu beleuchten (die immer noch zu besichtigen sind) und dann Anfangs der Achtziger kamm der Kraftstrom !
Im Jahre 1989, wurde die Tante Cath belohnt.
Für alle diese Jahre, die sie im Salzbach verbracht hat und die Kunde
mit immer gute Laune empfangen hat, bekamm sie den Bretzel
d'Or, (goldene Bretzel)
Kategorie
Gastronomie. Ihr Pate für diesen Tag war Jean-Pierre Haeberlin von der
Auberge de l'Ill. Zusammen mit ihrer Familie ging sie nach Straßburg
um diese Ehre zur gleiche Zeit wie Germain Muller zu bekommen. Jetzt kann
sie aber einige Zeit für sich nehmen.
Doch das Leben ist nie einfach, Jean-Martin
starb und so wurde der Salzbach von seinem Bruder Daniel und seine Frau Françoise
übernommen im Jahre 1992 ; sie konnten aber nur die Lizenz zur Gastwirtschaft
behalten. Das Gebäude wurde an Yvan Pierrez verkauft. Der Mann war seit
immer von Viehsucht
passioniert,
so machte er weiter mit dem Almauftrieb. Gegen Mitte Mai, geht er mit seiner
Herde von Vogesen Kuhen rauf in den Bergen, wo das Vieh den ganzen Sommer
verbringen wird. Die gute Milch wird für den Münsterkäse benutzt.
Daniel der Arbeitslos war, fand einen neuen Start im Leben und befreundigte sich mit Yvan : er lernte ihm wie man der Käse macht. Françoise, eine ehmalige Sekretärin sagte auch gleich ja dazu und so wurde sie der neue Chef in der Küche. Die Tante Cath ist aber nie weit weg, sie kommt mehrmals zu Besuch entweder mit ihrer Familie oder mit Freunden des Dorfes.
Aber der Glück ist zu kurz, Daniel
starb einige Jahre später. Doch das Leben muß weiter gehen und
Françoise läßt sich nicht verzagen... Es gelang ihr sogar
eine neue Ära im Salzbach zu öffnen : der Saal, der immer so typisch
ist wird auch als Ausstellungssaal benutzt. So neben der Petroleumlampen hängen
Taffeln von Françoise und von ihren Freunden ! Was für'ne gute
Mischung zwichen Kunst und Natur... Salzb'art !!!